]tip: Carmen Aigner zeigt in Zürich MixedMedia von Jaya Suberg 

Am 5. Oktober eröffnet die Galerie KH5 eine neue Solo-Schau: Galeristin Carmen Aigner zeigt hier Mixed Media Arbeiten der digitalArt-Künstlerin Jaya Suberg aus Berlin. Jaya Suberg kam über die Fotografie zu ihrer jetzigen künstlerischen Ausdrucksform, in der sie ihre Fotografien mit Malerei, Zeichnung, Collage in Digital-Art und Mixed-Media verbindet. Sie ist eine international beachtete Künstlerin, die durch jahrelanges Experimentieren und Weiterentwickeln ihre ganz eigene Handschrift kreiert hat…. ihre eigene Interpretation der «permanenten Zeichen der Vergänglichkeit».

Ihre aufwendigen surrealen Collagen spiegeln immer ihre momentanen Empfindungen wider. Sie entstehen oft durch spontane Fotoshootings und anschliessender «Tätowierung» ihrer Sehnsucht, ihres Schmerzes und ihrer Verletzlichkeit an Körper und Seele auf den jeweiligen Modellen ihrer Bilder. Carmen Aigner präsentiert eine Auswahl ihrer Mixed-Media Arbeiten der letzten zwei Jahre.

Vernissage: 5 Oktober 2017 19 – 23 Uhr mit einer musikalischen Untermalung des Schweizer Singer-Songwriter SILENT NEIGHBOR

Die Ausstellung ist vom 5 – 20 Oktober jeweils Mittwoch bis Freitag von 17 – 19 Uhr geöffnet. Auf Anfrage sind auch Besuche ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

KH5 Gallery 

Carmen Aigner

Zwinglistrasse 5

8004 Zurich/Switzerland

info@kh5.ch

http://www.kh5.ch 

facebook: https://www.facebook.com/events/692589207605253/?ti=icl

Zur Künstlerin finden Sie hier weitere Informationen: 

http://www.jayasu-berlin.de/index.php?/text-ueber-meine-arbeit/ 

Wenn Mystik atmet.. | When mysthic breathes..

Jaya Suberg

light darkART

Wenn die Sehnsucht uns umarmt, wissen wir von dem süßen Schmerz, der nicht erlöst werden will. Empfindsam zieht uns Jaya Suberg unter die Oberfläche aller Vermeintlichkeiten. Das Verborgene wird sichtbar. Wir sollen hinschauen, hinabtauchen. Alle verzweifelten Erwartungen und auferlegte Schleier fallen zu lassen, befreit uns vom geduldeten Schlimmen. Jaya Suberg – für mich eine der bedeutendsten digital art-Künstler/innen – bewegt mit purer Emotion. Der Körper ist ihr Gegenstand, sensibel komponiert mit dezimierter Farbe in einem innerseelischen Stimmungsraum. Die Beziehung zwischen Gestalt und Inhalt ist in den surrealen Arbeiten absolut hergestellt – der Raum ist dem Dargestellten a posteriori. Bedingung und Bedingtes – Erinnerung und Körper – faszinieren auf hypnotisierende Weise. Den einladenden und zugleich unzugänglichen Fotografierten verschließt Jaya oft ihre Augen [*was will der ganze Tand der Nichtigkeiten?*]. Es ist uns bewusst, dass mit dem Schwinden des Lichts, der Sehkraft, die Aufmerksamkeit in unser Inneres gelenkt wird, das ist die Angst. 

Und die Künstlerin fordert diese Innenschau, Abgrenzung von der Welt, Zuwendung zum Ich. 

Die gefürchtete Vanitas erfährt eine Gegenüberstellung mit Eros und Schönheit – bei gleichzeitiger Konsequenz: jede Schönheit wird vergehen [*run, baby, run*]. 

Spannung und Weichheit machen die sinnliche Ästhetik der Künstlerin aus. Einmal versprechen Tanz und Kontrollverlust das Annehmen alles Abgelehntem [*gelenkig widerstanden*]. Ein anderes Mal wird die Bildfläche gestört [*crosslines*]. Es gibt ein Herauskommen aus der räumlichen Tiefe [*und rührt so seltsam sacht*], aber weit häufiger ein erlösendes Hineinsinken. Unmittelbar authentisch ist die Liebe zum Sujet, zum Charakter – niemals fotografiert Jaya eine Person ohne Einfühlung und Resonanz. Die visuell ausgestaltete Suche danach, den Filter (Verstand) auszuschalten, projiziert sie höchst anspruchsvoll in perfekte kompositorische Entwürfe mittels kreativer Digital-Bearbeitung ihrer eigenen Fotografien. Oftmals verfeinert sie die Fine-Art-Prints als serielle Unikate mit  Kreiden, Acryl und Tusche.

© Text: M. Jana Noritsch 2014

english:

When mysticism breathes ..

light darkArt

When the yearning embraces us, we know of the sweet pain that does not want to be released. Jaya Suberg draws us under the surface of all assumptions in a sensitive manner. The hidden becomes visible. We should look in; dive in for all desperate expectations and imposed veils to drop, to free us from tolerated evils. Jaya Suberg – for me one of the most significant digital artists – moves us with pure emotion. The human body is her subject, sensitively composed with depleted color within an intra-psychic atmospheric space. The relationship between form and content is flawlessly implemented in the surreal works – to the viewer the space appears posteriori. Condition and conditional – memory and body – fascinate in a hypnotizing manner. Jaya often closes the eyes of the inviting yet inaccessible photographed models [* what’s up with all the trumpery of vanities? *]. We are aware that with the disappearance of light, the eye-sight, the attention is directed into ourselves, that is the fear.

And the artist calls forth this introspection, delineation from the world, devotion to the I.

The dreaded vanitas undergoes a confrontation with Eros and beauty – the concurrent consequence: every beauty will fade [* run, baby, run *].

Tension and softness mark the artist’s sensual aesthetic. At times dance and the loss of control promise acceptance of all things rejected [* supply resisted *]. At other times, the image surface is marred [* cross lines *]. There is an emergence from the spatial depth [* and stirs so strangely smooth *], but more often it is a liberating sinking. Love for the subject, for the character, is immediately recognizable – Jaya never photographs a person without empathy and resonance. The visually embodied search to deactivate the filter (mind) demands perfectly composed designs by creative digital editing of her own photographs. Often she refines fine-art prints by applying chalks, acrylic and ink to create unique serial specimen.

translation: Nicole Philippi

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]dedicated collectors

We discover relevant perspectives, merits, editorial keynotes and artists' expositions we do look upon favorably. We work within the fields of art concepts, critics, texts about artworks and expositions, and we stand for independent press in the art market and mainly support the visions of artists and the interests of collectors. That is the reason we called us ]dedicated collectors. Here you can find insides from behind the scenes, news about important researches, recommendations where to go and a critic view of several processes we recognized in arty contexts or changes of attitudes/behaviour. In cooperation with the Collectors Club in Berlin we created the collectors' circle: We always carry most about the collectors’ and artists' connection. art concepts & pr | critics | collectors’ and artists' connection | corporate art, purchasing, Salons and exhibitions. Proudly supported by www.collectorsclub.berlin/kommunikation

Katgeorien Allgemein, Ausstellung, SchweizSchlagwörter Hinterlasse einen Kommentar

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